In dem BLOG-Beitrag „Ein Jahr an Bord des Omnibusses: Was bleibt vom EU-Lieferkettengesetz?“ für das Forum Fairer Handel beschreibt Robert Diendorfer, Referent für Unternehmensverantwortung und Sorgfaltspflichten, wie die ursprünglich ambitionierte EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) 2025 durch das sogenannte Omnibus-Verfahren stark verwässert wurde. Er fasst die wichtigsten Entwicklungen zusammen, die durch massiven Lobby- und politischen Druck – bis hin zur Zusammenarbeit konservativer Parteien mit der extremen Rechten im EU‑Parlament – zu starken Einschränkungen des Anwendungsbereichs, zur Abschaffung von Klimatransitionsplänen und zur Abschwächung von Haftungs- und Sanktionsvorgaben geführt haben. Gleichzeitig hebt er die wichtige Rolle einer kritischen Zivilgesellschaft, fair handelnder Unternehmen und erste Erfolgsfälle des deutschen Lieferkettengesetzes hervor und betont das weltweite Momentum für verbindliche Sorgfaltspflichten. Für 2026 fordert er eine ambitionierte nationale Umsetzung der EU‑Richtlinie sowie die Verteidigung bestehender Gesetze gegen weitere Abschwächungen.
Der vollständige Artikel ist hier nachzulesen. Einen Rückblick auf die Entwicklungen 2025 gibt es bei der Initiative Lieferkettengesetz.
Quelle: Forum Fairer Handel
Bildrechte: Initiative Lieferkettengesetz


