Online-Führung zur Botanik der Kakaopflanze, Vortrag und Gespräch u.a. mit Gästen aus Ghana zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Kakaoanbaus
Anmeldung unter: https://inkota-de.zoom.us/webinar/register/WN_Gntm57HZTeubrxFURbRsLg
Die meisten Menschen in Deutschland lieben Schokolade. Doch nur wenigen ist bewusst, dass mit der Schokolade auch eine lange Geschichte von Ausbeutung und Leid verbunden ist. Mit unserer Veranstaltung begeben wir uns auf eine Reise durch diese Geschichte, werfen einen Blick auf gegenwärtigen Folgen und diskutieren mögliche zuküftige Entwicklungen im Kakaoanbau.
Die Reise durch den Kakao beginnt bei der Botanik der Kakaopflanze: Steffen Ramm stellt im Rahmen einer Online-Führung durch die Gewächshäuser des Botanischen Gartens Potsdam die Kakaopflanze vor und erläutert die Ursprünge des Kakaoanbaus.
Im Anschluss daran beleuchtet INKOTA-Mitarbeiterin Keshia Acheampong in Ihrem Vortrag die Geschichte des Kakaoanbaus von der Kolonialzeit bis heute: Wie kam die „Speise der Götter“ von Lateinamerika nach Afrika, wo Kakao heute hauptsächlich angebaut wird? Welche Auswirkungen hatte der Kolonialismus auf Kakaoanbauländern wie Ghana oder die Côte d’Ivoire, und inwiefern sind seine Folgen dort noch heute spürbar?
Einen Einblick die aktuelle Situation im Kakaoanbau und die Probleme, mit denen Kakaobäuerinnen und -bauern täglich konfrontiert sind, bieten Pomasi Ismaila von der Kakao-Kooperative Cocoa Abrabopa aus Ghana und Sandra Kwabea Sarkwah von der INKOTA-Partnerorganisation SEND Ghana in einem Video-Interview.
Zum Abschluss wollen wir uns mithilfe des aktuellen INKOTA-„Schoko-Check“ die Nachhaltigkeitsbemühungen der großen Schokoladenunternehmen genauer ansehen und diskutieren, wie das neue Lieferkettengesetz helfen kann, Ungerechtigkeiten in der globalen Schokoladenindustrie zu überwinden.
Referent*innen:
- Steffen Ramm, Botanischer Garten Potsdam
- Keshia Acheampong, INKOTA
- Sandra Kwabea Sarkwah, SEND Ghana
- Pomasi Ismaila, Cocoa Abrabopa
Moderation: Karl Hildebrandt (Oikocredit Ostdeutscher Förderkreis e. V.)
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Eine Veranstaltung des INKOTA-netzwerk in Kooperation mit dem Botanischen Garten Potsdam, dem Aktionsladen Eine Welt Potsdam und Oikocredit Ostdeutscher Förderkreis e.V.
Förderhinweis: Gefördert durch Brot für die Welt aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes, den Katholischen Fonds, die Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Berlin sowie durch Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
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